KÜCHE
Die Küche, schon immer von den Hotelbesitzern persönlich geführt, bietet typische regionale Mahlzeiten ohne sich jedoch der modernen Gastronomie zu verschliessen.
Das doppelte Menüangebot und die Wahlmöglichkeit von Extras erfüllen auch die Wünsche der Allerkleinsten.
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Am Samstag Abend ist das Buffet von 19.30 bis 21.00 geöffnet: dort gibt es Schinken, Salami, Salate, Schokoladenaufstrich und........
Hausgemacht,
immer heiß und soviel du haben willst
Zutaten:
1000 g Mehl (am besten italienisches Mehl, Typ 0 – entspricht in etwa
dem deutschen Mehl Typ 550
oder dem österreichischen Mehl Typ W 700)
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200 g Schweineschmalz
400 g heißes Wasser
einen guten Esslöffel Salz
Vorbereitung:
Gib das Mehl auf ein Backbrett und vermische es mit dem Salz. Mache in der
Mitte eine Grube, gib das Schweineschmalz hinein und füge nach und nach
das heiße Wasser hinzu, damit sich das Fett auflöst. Nimm eine
Gabel zu Hilfe. Knete den Teig kräftig bis er ganz glatt ist.
Teile den Teig in 10 bis 15 Stücke, rolle ihn mit einem Nudelholz aus
bis er ca. 2 Millimeter dünn ist.
Verarbeitung:
Wenn keine „teglia“ (eine Eisenplatte, die am Gasherd verwendet
wird), vorhanden ist, kannst du eine Teflonpfanne verwenden. Die Pfanne muss
sehr heiß sein, dann kannst du damit beginnen, die Piadina zu backen.
Sie müssen mehrmals gewendet werden. Um Blasen zu vermeiden, kannst du
sie mit einer Gabel anstechen. Die Piadina müssen auf beiden Seiten gebacken
werden.
Womit
isst man sie?
Mit allem was du magst.
Üblicherweise isst man sie mit Schinken, Salami und Stracchino (weißer,
cremiger Käse), Ruccola und Mangold (gekocht und mit Knoblauch in Olivenöl
gedünstet), mit gegrillten Sardinen oder Grillwürstel.
Die jüngere Generation findet, dass sie mit Nutella sehr gut schmecken.
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Früher galten Piadina als billiger Ersatz von Brot.
Wenn sie nicht gut gelingen:
Versuche, die Konsistenz des Teiges zu verändern, indem du die Menge
von Schweineschmalz und Wasser variierst. Das wichtigste ist jedoch, auf die
richtige Temperatur der Pfanne zu achten.
P.S.:
Es gibt einige Variationen des Rezeptes (Verwendung von Milch statt Wasser,
Zugabe einer Prise Backpulver, Vegetarier ersetzen Schweineschmalz durch Öl),
aber die einzige Abwandlung, welche für das traditionelle Rezept erlaubt
ist, ist die Verwendung von Fettrückständen anstatt von Schweineschmalz.
Früher lag es an der Hausfrau (der „Zdora“ – der Signora
im Dialekt der Emilia Romagna), Fettrückstände vom Braten von Würsten
und Fleisch aufzubewahren und dann anstatt von Schweineschmalz für Piadina
zu verwenden. Dies bestätigt den Ursprung der Piadina als „Arme-Leute-Essen“.
Piadina wurden mit dem serviert, was für die „Zdora“ verfügbar
war.
Guten Appetit!